Häufig gestellte Fragen und Antworten im Bereich Pflege Qualitätsprüfung

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Mit Hilfe der Veröffentlichung von häufig gestellten Fachfragen (FAQ), soll es den Pflegeeinrichtungen  ermöglicht werden, sich auch außerhalb der Qualitätsprüfungen über Themen rund um gesetzliche Grundlagen, Pflegefachthemen, Neuerungen in der Pflege und den Prüfablauf zu informieren.

Ab wann wird der neue Standard chronischer Schmerz vom MDK geprüft?
Bei Ablehnung sämtlicher Angebote durch den Bewohner selbst – wie oft müssen diese noch angeboten werden?
Bei der Bewohner- bzw. Kundenbefragung kommt es immer wieder zu Aussagen der Befragten, die von der Einrichtung anders beurteilt werden. Wie ist für diese Fälle die interne Richtlinie des MDK Sachsen zur Bewertung?
Der aktualisierte Expertenstandard Dekubitusprophylaxe empfiehlt nicht mehr die Anwendung von Risikoskalen. Wie sollte das Dekubitusrisiko erhoben werden?
Die Einrichtungen gewinnen den Eindruck, dass es im Hinblick auf die Qualitätsprüfung keine Abstimmung zwischen den Prüforganen gibt (z. B. Dienstplan wird zweimal geprüft). Wie ist die Zusammenarbeit dieser Institutionen in Sachsen vorgesehen?
Enthält die veränderte Stichprobe von 9 Pflegebedürftigen, je 3 aus jeder Pflegestufe auch eine Minimalvorgabe?
Gemäß § 114 a Abs. 1 S. 3 SGB XI sind Qualitätsprüfungen in ambulanten Pflegeeinrichtungen am Tag zuvor anzukündigen. Unsere Dienste erleben jedoch, dass teilweise die Ankündigung am Wochenende erfolgt.
Gibt es eine gesetzliche Vorschrift zur Evaluation und den Evaluationsabständen für die Pflegedokumentation?
Gibt es gravierende Missstände, Vernachlässigung oder Gewalt in sächsischen Pflegeeinrichtungen?
Inwiefern sind Prüfer berechtigt sich z. B. Wunden zeigen zu lassen, obwohl der Wundverband an dem Tag der Prüfung bereits erfolgte? Ist eine Bewertung der Vorgehensweise beim Wundverband zulässig?
Kann das Einverständnis vorab durch die Pflegeeinrichtung eingeholt werden?
Kann der Zeitpunkt des Essens im Rahmen bestimmter Zeitkorridore frei gewählt werden (Frage 7.3. Anlage 4 Erhebungsbogen stationär, QPR).
Kann die Pflegeeinrichtung die Prüfung ohne Konsequenzen ablehnen?
Kann die Qualität der Pflegeeinrichtung im Rahmen der MDK Qualitätsprüfung anhand des Projektes „Praktische Anwendung des Strukturmodells – Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation“ überprüft werden und wie positioniert sich der MDK dazu?
Muss der Hausarzt den Medikamentenplan erstellen, welcher auch die Medikation des Facharztes ausweist?
Muss in die Ermittlung des Flüssigkeitsbedarfes bzw. in die Auswertung von Trinkprotokollen zwingend ein Arzt eingebunden werden oder ist das die Aufgabe der Pflege?
Müssen bei chronischen Schmerzen verordnete Bedarfsmedikamente vorgehalten werden?
Müssen für die immobilen Bewohner täglich Einzelangebote geplant und durchgeführt werden? Das betrifft die Bewohner, die an Gruppenangeboten nicht teilnehmen können.
Trifft die Qualitätsprüfrichtlinie auch auf den teilstationären Bereich zu?
Wann wird es eine Qualitätsprüfrichtlinie für die Tagespflege geben?
Warum erfolgen die Qualitätsprüfungen in stationären Pflegeeinrichtungen unangemeldet?
Warum ist die "Inaugenscheinnahme" Bestandteil der Qualitätsprüfung und ist dabei die Wahrung der Intimsphäre der Pflegebedürftigen sichergestellt?
Was hat sich ab 1.1.2015 im Bereich "zusätzliche Betreuungsangebote" für Pflegeeinrichtungen und Mitarbeiter in diesem Bereich geändert?
Was ist beim Auftreten von MRSA in der Pflegeeinrichtung zu beachten?
Was ist notwendig, wenn der Arzt eine nicht korrekte Anweisung zur Versorgung der Wunde abgibt?
Welche Anforderungen an die ärztliche Verordnung/Anordnung von Bedarfsmedikamenten müssen grundlegend erfüllt sein, so dass eine fachgerechte Gabe der Medikamente durch den Pflegedienst/die Pflegeeinrichtung erfolgen kann?
Welche Aufgaben haben zusätzliche Betreuungskräfte in Pflegeeinrichtungen?
Welche Auswirkungen hat das Ergebnis einer Anlassprüfung auf die Veröffentlichung?
Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es für die Behandlungspflege?
Welche internen Vorgaben gibt es zur Prüfung von Kurzzeitpflegeeinrichtungen, insbesondere hinsichtlich der Pflegeplanung bei Gästen, die sich nur für wenige Tage in der Einrichtung befinden?
Welche Mitarbeiter §87b SGB XI sollen an der zweitätigen Fortbildungsmaßnahme teilnehmen? Kann diese Maßnahme auch intern durchgeführt werden.
Welche Unterschiede in den Qualitätsprüfungsrichtlinien gibt es in anderen Bundesländern (z. B. in Bayern)? Inwieweit sind diese vereinheitlicht?
Welchen Stellenwert nimmt aus Sicht des MDK Sachsen die Kontrakturprophylaxe im Rahmen der Qualitätsprüfung in stationären Pflegeeinrichtungen ein, nachdem diese Leistung aus den Transparenzkriterien herausgefallen ist?
Wer darf Behandlungspflege erbringen?
Werden Aussagen von Pflegefachkräften oder Pflegebedürftigen bei der Bewertung der Kriterien berücksichtigt, wenn in der Pflegedokumentation diese Angaben fehlen, nicht belegt sind?
Werden im ambulanten Bereich Klienten in die Stichprobe einbezogen, bei denen ausschließlich hauswirtschaftliche Leistungskomplexe erbracht werden?
Werden Pflegebedürftige bei denen durch den Pflegedienst ausschließlich hauswirtschaftliche Leistungen erbracht werden in die Prüfung einbezogen?
Wie erfolgt die Auswahl der Pflegebedürftigen (Zufallsstichprobe) in Tagespflegeeinrichtungen?
Wie erfolgt die Datentriangulation bei der stationären Qualitätsprüfung?
Wie genau muss die Indikation zur Bedarfsmedizin ausgewiesen sein? Sind in diesem Kontext auch regelhaft dokumentierte Intensitäten oder Intervalle zu fordern, z. B. cut off - Werte bei Schmerzmedikamenten bei Bedarf?
Wie können kleine Pflegeeinrichtungen die unangekündigte Qualitätsprüfung mit z. B. drei Gutachtern realisieren, wenn nicht genügend Fachkräfte zur Begleitung der Gutachter im Dienst sind?
Wie oft im Jahr sollten ungelernte Pflegekräfte durch Pflegefachkräfte angeleitet werden?
Wie viele Anlassprüfungen erfolgen im Durchschnitt?
Wie wird das Einverständnis des Pflegebedürftigen zur Einbeziehung in die Qualitätsprüfung eingeholt?
Wie wird mit abweichenden fachlichen Meinungen der Pflegefachkraft, umgegangen? Welchen Einfluss hat dies auf die Bewertung?
Wo sollen die 90 min als angemessener Zeitkorridor aufgeführt sein?